Vita

Eleganz, Klangschönheit und Virtuosität charakterisieren das Spiel der Pianistin Lydia Maria Bader. Von der neuen musikzeitung  als „eine der führenden Pianistinnen Deutschlands“ bezeichnet, werden ihre thematisch konzipierten Programme von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Mit charmanter Moderation führt sie ihr Publikum gerne auch in weniger bekannte Regionen der Klavierliteratur. Ihre Faszination für fremde Kulturen spiegelt sich in ihren Konzertprogrammen wider: Nach der 2014 erschienenen CD „Music of the North“ mit Werken aus Skandinavien und dem Baltikum liegt ihr Fokus momentan auf chinesischer Klaviermusik (CD „Chinese Dreams“ in Vorbereitung).

Ihre rege Konzerttätigkeit führt Lydia Maria Bader in viele Länder Europas. Auf Einladung Deutscher Botschaften und Kulturinstitute war sie außerdem in Holland, Rumänien, Russland, Bangladesch und der Ukraine zu Gast. Seit ihrer Debüt Tournee 2009 spielt regelmäßig in China. Hier wird sie von großer Medienaufmerksamkeit begleitet und von der Presse als „German Piano Princess“ gefeiert.  2016 wurde sie zur Kulturbotschafterin der Provinz Gansu ernannt. Ihre oft mehrwöchigen Konzertreisen mit Konzerten und öffentlichen Meisterkursen ziehen zehntausende Besucher an. Im Frühjahr 2018 unternahm sie ihre mittlerweile achte Konzertreise nach China, die sie bis in die Innere Mongolei führte.

Im oberbayerischen Chiemgau geboren, erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht von ihrem Vater. Mit 15 Jahren begann sie ihr Studium an der Musikhochschule München, erst bei Karl-Hermann Mrongovius und nach dem Abitur bei Michael Schäfer, wo sie ihr künstlerisches Diplom sowie Konzertexamen erhielt. Einen wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung hatten auch ein Studienjahr am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris bei Michel Beroff sowie das Studium an der Kunstuniversität Graz bei Markus Schirmer. Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei András Schiff, Jacques Rouvier,  Philippe Entremont, Mikhail Vosskressenky, Pascal Devoyon und Ludwig Hofmann.

Lydia Maria Bader ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin von Jugend musiziert, sowie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, u.a. Flame in Paris und Glière-Wettbewerb. Sie war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben sowie von Giesecke & Devrient.

Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Kammerorchester des Mozarteums Salzburg, dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall und dem Corona-Orchester Gmunden unter der Leitung von Gert Felin, Simone Fontanelli, Klaus-Dieter Demmler, Eckhard Wagner und Bernhard Koch.

Neben ihren solistischen Konzerten liegt ihr die Kammermusik sehr am Herzen. Auch hier sucht sie das Besondere, wie im Duo Klavier mit klassischer Gitarre. Sie ist Mitbegründerin des „Konzertsalons“, einer Initiative zur Vermittlung von exklusiven Hauskonzerten in der Tradition des 19. Jahrhunderts.

Als Künstlerin der neuen Generation sucht sie auch abseits der Bühne den Kontakt zu ihrem Publikum und nimmt dieses mittels ihrer Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram mit auf ihre musikalische Reise.

(August 2018)

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