Vita

Eleganz, Klangschönheit und Virtuosität charakterisieren das Spiel der Pianistin Lydia Maria Bader. Die  neue musikzeitung  bezeichnet sie als „eine der führenden Pianistinnen Deutschlands“, Publikum und Presse nehmen ihre thematisch konzipierten Programme begeistert auf. Mit charmanter Moderation führt sie ihr Publikum gerne auch in weniger bekannte Regionen der Klavierliteratur. Die Faszination für fremde Kulturen spiegelt sich in ihren Konzertprogrammen wider: Nach der 2014 erschienenen CD „Music of the North“ mit Werken aus Skandinavien und dem Baltikum liegt ihr Fokus momentan auf asiatisch inspirierter Klaviermusik (CD „Chinese Dreams“ in Vorbereitung).

Ihre rege Konzerttätigkeit führt Lydia Maria Bader in viele Länder Europas. Auf Einladung Deutscher Botschaften und Kulturinstitute war sie außerdem in Holland, Rumänien, Russland, Bangladesch und der Ukraine zu Gast. Sie spielt zudem seit Jahren regelmäßig in China. Hier wird sie von großer Medienaufmerksamkeit begleitet und von der Presse als „German Piano Princess“ gefeiert.  2016 wurde sie zur Kulturbotschafterin der Provinz Gansu ernannt. Im Sommer 2017 unternahm sie zwei mehrwöchige Konzertreisen nach China, mit über 20 Konzerten, mehreren öffentlichen Meisterkursen und zehntausenden Besuchern.

Im oberbayerischen Chiemgau geboren, erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht von ihrem Vater. Mit 15 Jahren begann sie ihr Studium an der Musikhochschule München, erst bei Karl-Hermann Mrongovius und nach dem Abitur bei Michael Schäfer, wo sie ihr künstlerisches Diplom sowie Konzertexam erhielt. Einen wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung hatten auch ein Studienjahr am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris bei Michel Beroff sowie das Studium an der Kunstuniversität Graz bei Markus Schirmer. Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei András Schiff, Jacques Rouvier,  Philippe Entremont, Mikhail Vosskressenky, Pascal Devoyon und Ludwig Hofmann.

Lydia Maria Bader ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin von Jugend musiziert, sowie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, u.a. Flame in Paris und Glière-Wettbewerb. Sie war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben sowie von Giesecke & Devrient.

Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Kammerorchester des Mozarteums Salzburg, dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall und dem Corona-Orchester Gmunden unter der Leitung von Gert Felin, Simone Fontanelli, Klaus-Dieter Demmler, Eckhard Wagner und Bernhard Koch.

Neben ihren solistischen Konzerten liegt ihr die Kammermusik sehr am Herzen. Auch hier sucht sie das Besondere, wie im Duo Klavier mit klassischer Gitarre. Sie ist Mitbegründerin des „Konzertsalons“, einer Initiative zur Vermittlung von exklusiven Hauskonzerten in der Tradition des 19. Jahrhunderts.

Als Künstlerin der neuen Generation beschäftigt sie sich zudem intensiv mit Social Media und teilt auf Facebook, Instagram und anderen Kanälen Eindrücke aus ihrem Leben und von ihren Konzertreisen.

(September 2017)

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