Vita

Leidenschaft – Innigkeit – Temperament. Dies sind nur einige Attribute, mit denen die Auftritte von Lydia Maria Bader von der Presse bedacht werden. Von Focus online als „Superstar im Klassikhimmel“ bezeichnet, ist die junge Pianistin mit ihren thematisch konzipierten und selbstmoderierten  Programmen ein gern gesehener Gast in vielen Ländern Europas und Asiens.

Ihre rege Konzerttätigkeit führte Lydia Maria Bader bis jetzt in die Schweiz, die Ukraine und die Niederlande, nach Österreich, Spanien, Frankreich, Tschechien, Rumänien, Russland, Bangladesch und China. Sie gastierte auf zahlreichen Festivals in Frankreich und Österreich, wie den „Festwochen Gmunden“, wo sie 2002 und 2007 Klavierkonzerte von Franz Liszt und Sergej Rachmaninoff aufführte. Seit ihrer Debüt-Tournee 2009 wird sie in China von großer Medienaufmerksamkeit begleitet und von der Presse als „German Piano Princess“ betitelt. Ende 2016 wurde sie während einer Konzertreise nach Tianshui zur Kulturbotschafterin der Provinz Gansu ernannt.

Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Kammerorchester des Mozarteums Salzburg, dem Corona-Orchester Gmunden, und dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall unter der Leitung von Gert Felin, Simone Fontanelli, Klaus-Dieter Demmler, Eckhard Wagner und Bernhard Koch.

Lydia Maria Bader begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren. In eine musikalische Familie in Trostberg/Bayern geboren, wurde sie die ersten Jahre von ihrem Vater unterrichtet. Mit 15 Jahren wurde sie als Jungstudentin an der Musikhochschule München aufgenommen, wo sie bei K.-H. Mrongovius und nach dem Abitur bei Michael Schäfer studierte und das künstlerische Diplom sowie Konzertexamen erhielt. Darüber hinaus absolvierte sie ein postgraduales Studium an der Kunstuniversität Graz bei Markus Schirmer. Einen wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung und Affinität zum französischen Impressionismus hatte auch ein Studienjahr am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris bei Michel Beroff. Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei András Schiff, Jacques Rouvier,  Philippe Entremont, Mikhail Vosskressenky, Pascal Devoyon und Ludwig Hofmann.

Lydia Maria Bader ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin von Jugend musiziert, sowie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wie z.B. Flame in Paris. Zuletzt gewann sie 2008 den 1. Preis im Glière-Wettbewerb. Sie war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und von Giesecke & Devrient, verbunden mit einer CD-Produktion mit Werken von Liszt und Kurtag. 2006 wirkte sie mit in der CD-Produktion der Münchener Musikhochschule „Junge Deutsche Pianistinnen“.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist sie auch als Kammermusikerin aktiv, besonders im Duo mit klassischer Gitarre oder Klarinette. 2014 gründete sie den „Konzertsalon“, eine Initiative zur Vermittlung von Hauskonzerten in der Tradition des 19. Jahrhunderts.

2012 erschien ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven, Debussy, Ravel und Liszt. Ihre zweite Einspielung „Music of the North“ mit Werken skandinavischer und baltischer Komponisten erschien im Winter 2014.

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